Herzlich Willkommen bei der
St. Nikolaus Gesellschaft Urdorf

Dr ältischt Samichlaus isch z'Urdorf dihei!


Die St. Nikolaus Gesellschaft Urdorf besteht schon seit 1962.
Am 6. Dezember kommt der Samichlaus für den Besuch der Familien aus dem Wald.
Er wird sich an einem ganz bestimmten Ort aufhalten, so dass Sie ihn besuchen können.
Er besucht in dieser Zeit auch viele Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulklassen, Vereine und Gruppen.

Aktuelles

Aus SNG-Urdorf wird Samichlaus Urdorf.
das hat keinen Einfluss, ausser dass unsere Homepage neu gestaltet wurde
und der Samichlaus eine neue Telefonnummer bekommen hat.

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Termine

Anmeldungen für die Besuchstermine für den
Samichlaus am 6. Dezember sind
ab 1. November unter Termine Standorte buchbar.

Alle Termine auf einen Blick
   (Download Flyer Aktivitäten

Termine (ohne Anmeldung):

1.  Advent Sonntag, 30. November 10:00 Uhr, ca. 1h,
    Gottesdienst in der kath. Kirche
    Schönheimstrasse Chlausaussendung
    (Download Flyer Chlausaussendung)

3. Dezember 18.00 – 20.00 Uhr, ca. 2h,
    Adventsfenster Öffnung

    Bauernhof Familie Zollinger
    Dorfstrasse 44, 8902 Urdorf
    (Download Flyer Adventsfenster)

Termine (mit Anmeldung):

6. Dezember, 17:00 -20:30 Uhr
    Chlausbesuch für Familien
    5 Standorte rund um Urdorf
    (Download Flyer Chlausbesuch)

Nottelefon während der Chlauszeit:

Ab 2. bis 6. Dezember, 13:00 – 18:00 Uhr
Mobile 079 834 60 47, (bitte keine SMS senden, diese können nicht bearbeitet werden, Danke)

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Infos für Vereine und Gruppen

Unser Angebot:

Der Samichlaus und Schmutzli kommt Ihre Gruppe oder Verein gerne Besuchen.
Bitte melden Sie sich per Mail an den Samichlaus (siehe unten). Notieren Sie Stichworte
über Ihren Verein und einige lustige Anekdoten über Mitglieder, Anlässse etc. was
Sie im vergangenen Jahr erlebt haben. 

Kosten:
- 150 Franken (keine Barzahlung möglich)

Anmeldung:
- eMail: anmeldung (at) samichlaus-urdorf.ch

Vorgehen:
Sende ein E-Mail mit folgenden Angaben:
- Name Verein / Gruppe
- Adresse
- Kontaktperson
- Telefon
- Ihre e-Mail
- Standort für den Besuch
- Wunschtermin und -zeit

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Infos für KiGa und Schulen

Unser Angebot:

Sie können uns mit Ihren Kindergartenklassen am 6. Dezember zwischen 08.30 Uhr und 12.00 Uhr
besuchen kommen.
Der Samichlaus wird sich an beim Bauernhof Zollinger aufhalten. Für die Kindergärten stehen
jeweils 30 Minuten zur Verfügung. Wir empfangen jeweils nur eine Klasse auf einmal. Je nach
Anzahl Anmeldungen werden wir weitere Standorte vorsehen. 
Der Standort ist vor Regen
geschützt und es sind Strohballen zum Sitzen aufgestellt.

Ablauf:
Der Samichlaus erzählt der Klasse eine Geschichte. Ausserdem berichtet er den Kindern, dass
er Ihnen das ganze Jahr über im Kindergarten oder der Schule zugeschaut hat. Er erzählt den
Kindern, was ihn gefreut hat und was sie noch besser machen können.
Danach können die Kinder auch noch ein gemeinsames Lied singen oder ein Versli vortragen.
Der Samichlaus und Schmutzli freut das immer ganz besonders.

Kosten:
- 50 Franken (keine Barzahlung möglich)

Anmeldung:

- eMail: anmeldung (at) samichlaus-urdorf.ch

Vorgehen:
Sende ein E-Mail mit folgenden Angaben:
- Name Verein / Gruppe
- Adresse
- Kontaktperson
- Telefon
- Ihre e-Mail
- Standort für den Besuch
- Wunschtermin und -zeit

Wir werden uns dann mit Ihnen persönlich in Verbindung setzen und die Details absprechen.
Ich hoffe, dass wir den Kindern einen unvergesslichen Samichlausbesuch bieten können.
Wir freuen uns auf den Besuch in Ihrer Klasse

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Infos über unseren Verein

Die St. Nikolaus Gesellschaft besucht mit ihren Samichläusen und Schmutzlis bereits seit 1962 die Kinder in Urdorf.
Für uns war und ist es immer ein grosses Anliegen diesen schönen Brauch nicht nur für Familien zu ermöglichen, daher besuchen wir auch Schulen, Kindergärten, Vereine und Firmen. Die Einnahmen der Chlausbesuche verwenden wir für unsere Aufwendungen wie, Schminke, Gewänder und deren Reinigung, Erneuerung sowie Reparaturen. Aus dem Überschuss unterstützen wir - wenn möglich gemeinnützige Institution oder Familien in der Not.

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wie alles begann - Die Geschichte rund um unseren Verein

Als die Katholiken unseres Dorfes noch ihre Gottesdienste in einem Fabrikkeller an der Schönheimstrasse und später in einem ehemaligen Schulzimmer des Schulhauses Bachstrasse abhielten, wurde mit einigen initiativer und idealistischer Leute, den Aufbau einer funktionierenden Pfarrei vorangetrieben und so mit der Kirche Bruder Klaus ein eigenes Pfarreizentrum errichtet. Dieses konnte 1964 festlich eingeweiht werden.
Noch bevor das Pfarreizentrum eingeweiht wurde, gelang es im Jahre 1961 Hans Debrunner eine Gruppe von Männern für die Idee für den schönen St. Nikolaus Brauch zu begeistern. Es sollte sein, den Nikolaus im Sinne des grossen Vorbilds Nikolaus von Myra, während der Adventszeit nach Urdorf auf die Strassen und in die Wohnzimmer zu bringen.
Da kein finanzieller Grundstock vorhanden war, der Gedanke der Gründer für die erste Anschaffung von Kleidern und Material eigenes Geld zur Verfügung zu stellen. Doch es gab in der Gemeinde schon bald auch SpenderInnen. So fertigte Kunstschlosser Weih die Stäbe an, die Köchin des damaligen Pfarrers Dr. Marbach nähte die Mitras und Coiffeur Tansini lieferte Perücken, Bärte und Schminkzeug zu sehr günstigen Konditionen.
Für die erste Aktion verschickte man 232 Briefe mit Anmeldeformularen für die Hausbesuche. Wie viele Besuche dann tatsächlich durchgeführt wurden, ist aus den heute noch vorhandenen Unterlagen nicht mehr ersichtlich. Bekannt ist aber, dass die beiden Gruppen, die am 3. , 5. und 6. Dezember unterwegs waren, Spenden in der Höhe von insgesamt Fr. 474.80 entgegen nehmen durften. Mit diesem Geld finanzierten die ersten Nikoläuse und Schmutzlis auch die 150 Chlaussäcklein zu je Fr. 1.50, die sie zuvor aus dem eigenen Sack vorfinanziert hatten. Diese Säcklein wurden nicht nur bei den Hausbesuchen, sondern auch auf der Strasse an die Kinder verteilt. Die Begeisterung der Urdorfer Jugend für diese Bescherung war so gross, dass schliesslich noch 16 zusätzliche Säcklein gekauft werden mussten.
Weil der Gesellschaft zu Beginn noch kein Raum für ihre Requisiten zur Verfügung stand, wurde das ganze Material im Privathaus des ersten Kassiers, Josef Walpen, in Oberurdorf gelagert.
Da die damals beiden Nikolausgruppen im Dorf weite Wege zurücklegen mussten, wurde schon ab der zweiten Aktion für die Überbrückung grösserer Distanzen ein Fahrerteam ins Leben gerufen. Offenbar hatten auch unsere Gründer schon mit notorischer Zeitknappheit zu kämpfen!
Auch eines der Markenzeichen unserer heutigen Nikolausgruppen, das Engeli, wurde schon sehr früh eingeführt (1962 oder 63).
In den ersten Jahren wirkten folgende Samichläuse und Schmutzli in der St. Niklausgesellschaft Urdorf mit: Hans Debrunner, (Initiant), Josef Walpen (Kassier), Jean Vogel (Aktuar), Kaspar Blumenthal, Antonio Bonato, Alfred Schöpf, Hans-Rudolf Stirnimann, Hans Stutz , Werner Winiger und der mit dem Vornamen nicht mehr bekannten Camenisch.

Die St. Nikolausgesellschaft heute
Mittlerweile hat die SNG in den Räumlichkeiten der katholischen Bruder Klaus Kirche an der Schönheimstrasse seit vielen Jahren das kostenlose Gastrecht. Unter dem Jahr können die Kleider, Bärte, Perücken, Schminkutensilien, Stäbe, Ruten, Glocken und vieles mehr in den Kästen sauber geordnet gelagert werden. Während dem im Schnitt mittlerweile jährlich 7-10 Tage dauernden Aktivität bekommt sie zusätzlich auch ein Raum und die Küche zur Verfügung für die Garderoben, Verpflegung und das Schminken vor und natürlich das gesellige beisammen Sitzen nach dem Einsatz.
Mittlerweile sind seit der Gründung 1962 stolze 64 Jahre vergangen und die zeitweise Aussetzung der Engeli wurde kurz in den 1990 eingeführt und erlebte mit der im Jahr 2002 durch Spenden gekauften Echthaarperücken ein revival und sind heute wieder ein schöner Bestandteil und tragen das Licht im Sinne einer Laterne durch unser Dorf.
Viele Jahre begann die eigentliche aktive Chlauszeit mit dem Einzug der Chläuse, Schmutzli und Engeli am Chlausmärt auf dem Mulaffenmärt. Ab 2010 wurde aus finanziellen Gründen dieser durch die Märtkommision nicht mehr durchgeführt. So kam die Idee dass sich die SNG an der in der Adventszeit durch die Kulturkommision organisierte „Adventskalender-Tournee“ in der Gemeinde anschliesst.
Nach der Aussendung des Nikolaus am 1. Adventssonntag in der katholischen Kirche und dem Adventsfenster beginnt seit 2011 die effektive Zeit der Besuche der einzelnen Gruppen bestehend aus Nikolaus, Schmutzli und Engeli . Bei den Besuchen bei denen vorwiegend Familien, Kindergarten aber auch Vereine, grössere Gruppen oder Firmen besucht werden.
Seit 3. Dezember 2011 ist dies nun ein fixer Termin für die SNG und wird an der Dorfstrasse 44 beim Bauernhof der Familie Zollinger mit steigender Besucherzahl durchgeführt. Dabei wird nicht nur jedes Jahr ein neues Bild im Fenster präsentiert, sondern der Nikolaus begrüsst mit all seinen Helfern und einer Geschichte die kleinen und grossen Gäste. Bei anschliessendem Speiss und Trank können die Gäste auch noch mit dem Samichlaus persönlich sprechen oder Gedichte, Verse und Lieder vortragen oder einfach nur ein kleines Präsent vom Schmutzli in Empfang nehmen. Für diesen Anlass stellen die Mitglieder Daniel Isenschmied (Infrastruktur, Verpflegung), Beat Riedweg (Unterhalt Chlausfenster) und Heinz Kühnis (Bilder Chlausfenster) immer wieder ein Teil ihrer Freizeit zur Verfügung.
Heute zählt die SNG ungefähr 35 aufgeführte Mitglieder und ist mit dem einfach gehaltenen Vorstand und die Resortverantwortlichen gut organisiert. Für einen reibungslosen Ablauf der jeweiligen Aktion verbringt seit 2024 Carla Alemanni am Computer viele Stunden um möglichst alle Wünsche der zu besuchenden zu erfüllen.
Während der Covid Pandemie zwischen 2020 bis 2022 mussten aus bekannten Gründen die Besuchen bei den Familien, Schulen und Vereinen komplett eingestellt werden. In dieser Zeit hatte Heiz Kühnis die Idee, den ganzen Besuchsablauf ins Freie, genauer gesagt an die Waldränder und auf Bauernhöfe zu verlegen. So entstand die heutige Form das Samichlausbesuches.
Seit dieser Zeit, investieren Daniel Isenschmid und sein Team ihre Freizeit um die vier bis fünf Standorte mit Strohballen, Decken, Licht und teilweise mit Zelten aufzubauen, einzurichten und bereit für die Besuche der Familien vorzubereiten.
Bei der Aktion 2025 konnten an den fünf Standorten rund um Urdorf 32 Familien den Samichlaus mit seinem Schmutzli und Engeli besuchen. Auch besuchte der Samichlaus mit dem Schmutzli Kindergärten, Kindertagesstätten, Vereine und Firmen.
Die Besuche bei den Familien zu Hause wird seit dem Ende der Pandemie immer wieder in der Gesellschaft diskutiert, findet jedoch bis heute leider kein Mitglied, das die zeitaufwendige Terminierung über die nächsten Jahre auf sich nehmen würde.
Für Informationen aus Gründerzeit oder spannende Ereignisse rund um die St. Nikolausgesellschaft seit dem Bestehen oder auch Interessenten die sich als Engeli, Schmutzli oder Nikolaus zur SNG gesellen möchten, würde sich alle Mitglieder freuen. Für eine Kontaktaufnahme kannst du ein eMail (info(at)samichlaus-urdorf.ch) schreiben.

Verfasser: Beat Riedweg, Urdorf


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Versli

Hier finden Sie eine Auswahl von Samichlaus Versli.


Arme Chlaus, wie häsch’s du sträng!
Arme Chlaus, wie häsch’s du sträng!
gäll, da Weg isch grüüsli lang,
zu de Chinde, zu de nette
wo so gern äs Päckli hetted!
Säg mer, langts ächt au für mi,
wänn ich ganz ä Liebi bi?

De Samichlaus lueget zfride dry
De Samichlaus lueget zfride dry
wie setts au chönne andersch sy
Da schönschti Mantel leit er a
mit glänzig wisse Pelzli dra
Es stampfet gmüetlich dur e Schnee
det stoht es Häsli, det es Reh
Schneflöckli drohlet weid und zart
ganz lisli, lis i Chlausebart
Die erschte Hüser sind nümme wyt
s isch Chlausetag du liebi Zyt


Es dunkled scho dur t’Gasse i
Es dunkled scho dur t’Gasse i,
de Samichlaus chunnt jetzt dänn glii.
En tüüfe, tüüfe Wind blaas i sis Horn.
Viellicht, viellicht gits Schnee bis Morn?
De Samichlaus währ sicher froh,
dänn chönnter mit em Schlitte cho.


Es dunklet schu dä Waldweg i
Es dunklet schu dä Waldweg i
und d’Rehli wei goh schlofä
diä erschtä Sternli chämed gli
eis isch schu vürä g’schloffä!
Im Wald innä git äs Glöggli a
und jetztä chunnt än Schlittä,
es chunnt än schönä wiissä Maa,
ganz lisli anä g’rittä!
Juhe, äs isch dä Samichlaus,
wiä mag er z’friedä lachä,
er wett hüt bravi Chindä g’seh
und alli glücklich machä!!


Es Liechtli chunnt de Feldweg i
Es Liechtli chunnt de Feldweg i
i glaub das mues da Samichlaus si
Jetz ghört mer’s Glöggli, still und guet
wie’s über d’Wiese lüüte tuet
Mis Herzli chlopfet lies und fescht
ich hoff due weisch vo mir nur’s bescht
Die andere chliine dumme Sache
wetti s’nächscht Jahr besser mache
Drum bitte lueg in Sack jetzt drii
ob’s öppis het für mich derbi


Es nachtet scho und s schneielet
Es nachtet scho und s schneielet,
du liebi Zyt, ganz grisch,
de Chlaus leit jetzt si Mantel aa,
und bschlüsst drui na sys Hüüsli.

Er holt de Schlitte us em Schopf,
spannt s Eseli gschwind aa,
und ladet de Sack und d Fitzen uuf,
won er für d Chind mues haa.

”Hü Trämpeli”, seit er, ”s isch Zyt,
de weg is Stedtli isch na wyt!
Mer händ hüt z Abig gar vil z tue,
hü, Trampeli, lauf artig zue!”

wie sind die Seck so dicht und schwer,
wer chunnt ächt d Fitze über, wer?
De Chlaus weiss alles ganz genau,
drum, Chinde, bitti folgend au!


Für vieles stellt mer hüt Roboter a
Für vieles stellt mer hüt Roboter a,
mer seit ohni Computer chas nöd gah.
Es git Ragete und Satelite,
und doch wird uf de Erde immer no gschtritte.
Mer schafft vieles ab und tuet ume hetzte,
nur dich Samichlaus cha niemer ersetzte.
Du lasch dich nöd vom Moderne la leite,
und läbigi Schmutzli tüend dich begleite.
Ziesch all Jahr z‘ fuess dur euses Land,
dreisch immer s‘ rot und goldig Gwand,
für jedi Familie häsch Zit und machsch halt.
Ich danke dir im Name vo jung und alt.


Gäll Samichlaus Jahr y, Janr us
Gäll Samichlaus Jahr y, Janr us,
wohnsch Du alleini i dim Huus.
Isch das für Di ned mängisch schwär?
Wettsch nöd dass öper bi dir wär?
Mit wäm chasch Du am Abe brichte?
U wäm verzellsch Du Dini Gschichte?
U bisch de chrank, wer luegt zu Dir,
wer macht der Tee u wäscht der s’Gschir?
We truurig bisch, wer tröstet Di?
Mit wäm trinksch du Dis Glesli wy?
Nei Samichlaus, i glaube halt,
Du redisch mit de Tier im Wald!
Versteisch Du d’Rehli, d’Füchs u d’Hase?
Gäll Chlaus ich bin e Gwundernase!


Heiterebeck
Heiterebeck, Samichlaus, ich freu mi,
äntli bisch du cho!
Wieso hesch de Esel nöd
au grad ine gno?

Heiterebeck! De armi Kärli,
immer muess er warte!
Hätt ihm gern mis Zimmer zeigt
Und vom Chindergarte
S’Bastelzüüg und überhaupt,
all min tolli Plunder.
Samichlaus, chasch sicher sii,
es näämti de Esel wunder.

Samichlaus, wenn wieder chunsch,
bitte dänk de draa,
lass din Esel s’nächste Jahr
nöd verrusse staa.
(Anita Schorno)


Ich bi zwar no e chlyne Stompe
Ich bi zwar no e chlyne Stompe
aber wäg dem lahm ich mich gar nöd lumpe.
Bin halt einfach nonig so gross,
mini Eltere findet mech aber trotzdem famos.
Wenn doch nor is fräche Müüli ned wär,
und  s’Artig sy fallt au mer so schwär.
Mängisch mach i scho au dummi Sache,
ich bringe aber au viil Lüüt zom lache.

Öppe emol tuen i au im Mami hälfe
Bim Potze oder bim Ässe i chaufe
Das wächslet haut ständig wie de Wind,
aber schliesslich bin i ja wirklech no es chlyses Chend.
Ich gib mer jetz au es betzeli meh Müeh
wenigschtens vom Obig bis am Morge früeh.
Aber en chlyne Trost, das verspräch ech dir,
irgendwänn besserets sicher au bi mir.


Ich bin än chliinä Pfüderi
Ich bin än chliinä Pfüderi
das sägäd alli Lüüt
ich möcht so gärn än grossä sii
doch streckä,das nützt nüt
gäll Samichlaus, das weisch du scho
chumm glich i üsäs Huus
und läär no vor äm witergoo
dä Sack i’d Stubä us.


Liebe, liebe Samichlaus
Liebe, liebe Samichlaus
die Fitze isch mer so en Graus!
gäll i bi en Brave gsi
drum pack die Fitze wieder ii
Mache mängmol scho chli Gspässli
aber die sind au nit so grässli
dass i müessti a Fitze ha
nimm lieber d Nüssli a
Säge Dir zum Abschied Tschüss
viele Dank für die feine Nüss
hebs no guat und dänn bis gli
es Jahr isch so schnäll verbi


Nun ist es wieder an der Zeit
Nun ist es wieder an der Zeit, es kommt der Nikolaustag
Wir sagen allen, grass und klein, was er bedeuten mag.
St. Nikolaus war ein guter Mann, half vielen aus der Not.
Er ging als Bischof durch das Land und schenkte Geld und Brot.
Er half den armen Leuten gern, als er noch lebte hier,
gab hin mit Liebe all sein Gut, nahm keinen Dank dafür.
Einst hat der Bischof Nikolaus die Menschen sehr erfreut,
drum lieben wir ihn allezeit und ehren ihn noch heut.


O Samichlaus, du guete Maa
O Samichlaus, du guete Maa,
i weiss nüd, öb der’s säge cha-
es truckt mi nämli tüüf im Härz
so öppis wienen liise Schmärz.

Chumm, buck di zue-mer, bis so guet,
dänn säg der, was mi plage tuet!

s isch leider wieder Chrieg u Not,
i mängem Huus fählt’s täglich Brot,
und vieli Chind, i mängem Land
händ weder Mueter, Bett, no Gwand,
de Tod isch der einzig Gascht –
weisch, Samichlaus, drum briegg i fascht.

Bim Bätte han-i geschter dänkt:
Mir alli wärdet riich beschänkt,
mir händ’s im schwizerländli rächt
Und’s goht is allgemein nüd schlächt,
händ Bett und Brot und Gritibänze,
und eusi Auge törfed glänze.

O Samichlaus, min liebe Gascht,
i gseh, du brieggisch sälber fascht –
i ha di doch nur welle bitte:
Legg eis vo mine Gschänk uf d’Siite,
und bring’s doch eim vo dene Chind,
wo ohni Brot und Heimet sind!


S Christchindli und de Samichlaus
Es dunklet scho im Tannewald
Und schneielet ganz lisli.
Was ist das für es liechtli det
I säbem chline Hüsli?-
Da ist der Samichlaus deheim
Mit sine guete Sache!
Er hät scho s Lämpeli azündt
Und tuet grad s Kafi mache.

Da pöpperlets am Lädeli,
und s Glöggli ghört er lüte!
Jetzt weiss er scho, wer dussen ist
Und was das sell bedüte:
sChristchindli chunt na zabig spat,
Es wirt en welle stupfe,
Er mües de Sack bald füreneh
Und sini Finke lupfe!

sChristchindli seit: „Herr Samichlaus,
E schöni ornig händ er!
De Christtag staht ja vor der Tür-
Händ Ihr dänn kei Kaländer?
S brucht Wiehnachtsbäum i jedes Hus,
Für vili hundert Chinde-
Ihr müends im Wald na haue hüt,
De Vollmond sell Eu zünde!“

De Samichlaus stellt d Tasse ab:
„Nu nid so gsprängt, Christchindli-
Die Bäumli müend gwüss bsorget si,
Das Hät na Ziit es Stündli.
Ich möcht jetz ämel na in Rueh
Min z Abig fertig chäue-
Und wänn es Tässli gfellig wär,
So würds mi hezli freue!“

sChristchindli lachet: „nu so dänn,
Da bini nüd dergäge;
Es bitzli öppis warms tuet guet
Uf mine wite Wäge!
Me cha ja dänn na allerlei
Abrede und usmache,
Was jedes Chind sell übercho
Vo dene schöne Sache.“

Si sitzed gmüetli binenand
Im chline Stübli hine
De Vollmond zündt d Laterne a
Und lueget heimli ine;
Er loset lang am Fänsterli
Und uf der Hustürschwelle-
Wänn er nu besser schwätzte chönnt,
Er müesst mers gwüss verzelle.
(Rudolf Ziegler)


Sami nigi nägi
Sami nigi nägi,
hinderem Ofe stecki.
Gib mer Nuss und Bire,
dänn chumi i wieder füre.


Samichlaus wo chunsch du här
Samichlaus, wo chunsch du här?
Siebehundert Stund wiit här!
Samichlaus, isch s’Seckli schwär?
Siebehundert Pfund isch’s schwär!
Samichlaus, mach’s weidli läär!
Denn isch s’Seckli nümme schwär!


Samichlaus wo chunsch du här (2)
Samichlaus, wo chunsch du här?
Warum isch au din Sack so schwär?
Bisch de ganzi Wald dur gloffe?
Hesch villicht s Christchindli troffe?
S het sicher gseit, s chömm au scho glii.
gäll Chlaus, ich bin e Liebi(e) gsii.


Ums Samichlaushüüsli
Ums Samichlaushüüsli
liit schuehtief der Schnee.
Viel hungrigi Tierli
händ es Liechtli drin gseh.
Sie chömet scho z’düüsle
bi Tag und bi Nacht,
Mir händ dene Tierli
es Chrüpfli zwägg gmacht.
Die Häsli, die Rehli –
sie wüssets gar guet,
dass mir zwei sie gärn händ
und das tuet ne guet.
Sie lueget eus früntli
und zuetraulich a.


Was isch säb für es Liechtli
Was isch säb für es Liechtli? Was isch säb für en Schiin?
De Chlaus mit de Latärne lauft grad de Wald dur y.
Sin Esel, de hed glaade, er rüeft, J-a, J-a!
Hüt dörf i mid mim Meischter. Emal is Stedtli ga!
Im Sack, da heds vill Nusse, Tirgel und Zimmedschtärn,
die träg ich, wär’s en Zentner, für d’Chinde eischter gärn!
Aber die tusigs Ruete, die han i ufem Strich
die bruucht min guete Meischter, ja nid emal für mich.
Ich folg ihm gärn uf’s Wörtli, und laufe, was i cha,
die liebe Chind im Stedtli, müend doch au öppis ha!


Samichlaus du liebe Maa
Samichlaus du liebe Maa,
ich ha freud jetzt bisch du da.
Ich ha planget mängi Stund,
bis de Samichlaus – Tag chunt.
D‘ Ruete gäll diä bruch ich nöd,
diä nimmsch du grad wieder mit.
De für lasch gueti Sache daa,
Samichlaus du liebe Maa.


Samichlaus du liebe Maa (2)
Samichlaus, du liebe Maa,
mues ich jetzt go füre staa?
Gäll du bisch nöd bös mit mir,
weisch ich han ächli Angscht vor dir.
Gfolget hani scho nöd immer,
s‘ git no Sach diä sind schlimmer !
Gäll das wämmer jetzt vergässe,
lieber Schnitz und Bire ässe.
Gäll ich dörf jetzt wieder gaa,
Samichlaus du liebe Maa.


Samichlaus du chunsch zu üs
Samichlaus, du chunsch zu üs
mier tüend der Tür ufspeere
Samichlaus chlopf dStifel us
und tue bi üs icheere
Chum i d Stube, dört isch äs warm
chasch de Sack abstelle
ruhe dini müede Bei nume us
mir tüend der gärn verzelle
Vo Dehei und us de Schuel
liebe Samichlaus, sitz uf dä Stuel
muesch ja nöd grad wieder ga
bliib doch bitte no chli da.


Samichlaus im schöne Gwand
Samichlaus im schöne Gwand
mit em Chrummstab i de Hand,
du luegsch so lieb, du guete Maa,
dass mir Chind kei Angscht müend haa!


Samichlaus ich bin en Bengel
Samichlaus ich bin en Bengel,
schläcke so gern Zuckerstangel.
Chönt immer Schoggi schnabuliere,
möcht alii Guetzli uusprobiere.
Uf Chueche hani Appetit,
Chaugummi chatsche isch en Hit.
Nur öppis liit mir zimli fern,
Zähputze tuen i gar nod gärn.
Samichlaus, so chum doch ie,
muesch nöd verusse stoh.
Warum häsch du din Schmutzli
wieder mit dir gno?
Han i öppe zwenig gfolget
s’ganz Johr us und ii?
Ich chan halt au nöd jede Tag
es artigs Bürschtli (Meitli) sii.
Chasch d’Fitze wieder mit dir näh,
gäll, ich bruche keini,
hett lieber Mandarinli
so süessi und so feini.

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Unsere Gönner


einen grosses Dankschön für die schon jahrelange Unterstützung

Samichlaus Urdorf
Samichlaus Urdorf
Samichlaus Urdorf
Samichlaus Urdorf

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